Unsere Projektgeschichte aus Mexiko | B:TECH
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FALLSTUDIE

Die besten Souvenirs aus Mexiko? Erfahrungen und Erlebnisse

Das in Havlíčkův Brod ansässige Unternehmen B:TECH hat im Jahr 2016 im fernen Mexiko einem Komplex aus Produktions-, Betriebs- und Verwaltungsgebäuden des weltweit größten Herstellers von Leichtmetallrädern für Autos neues Leben eingehaucht. Bis dahin war dies unser größter Auftrag und unser erstes vollständig schlüsselfertige Projekt, welches nach Übersee ausgeliefert wurde.

Unser Team aus Vysočina lieferte alles, vom Projekt über die Montage und Inbetriebnahme des MaR Systems der Lüftungstechnik, die Erzeugung von Warmwasser, die Kühlung für die Technologie, Druckluft und die Sammlung von Restwärme aus der Produktion zur weiteren Verwendung. Es war auch notwendig, sich mit Zolldeklarationen, Überseelogistik, Schiffstransport, LKW-Transport auf beiden Kontinenten und einer beträchtlichen Verwaltung zu befassen.

"In der ersten Phase liegen achtzig Prozent des Erfolgs in einer guten Vorbereitung und einer qualitativ hochwertigen Projektdokumentation. Auf der Baustelle hängt der Erfolg hauptsächlich von den Mitarbeitern ab, diese haben ihre Hände auf den Tastaturen und in den Schaltschränken. Sie wussten immer, was zu tun war, sie waren war ein großartiges Team.“, sagt Karel Tonar, Projektmanager, welcher von Anfang an beim Auftrag dabei war.

Was bedeutet mañana

"Das vielleicht am häufigsten benutzte mexikanische Wort lautet mañana. Nach jedem zweiten Satz. Erst später fanden wir heraus, dass es nicht „morgen“ bedeutet, sondern nur „irgendwann.“, beschreibt der junge Ingenieur mit einem Lächeln seine mexikanischen Erfahrungen. "Mexikaner kann man beneiden - wir jagen immer irgendetwas hinterher, die Mexikaner sind sorglos. Familie bedeutet alles für sie. Und so passiert es zum Beispiel, dass sie manchmal wegen einer Familienfeier drei Tage lang nicht zur Arbeit kommen."

In Mexiko werden andere Maßeinheiten verwendet, und einen Mitteleuropäer kann beispielsweise so auch ein gewöhnlicher Schraubeneinkauf überraschen. Die Kollegen aus Havlíčkův Brod „genossen“ auch endloses Warten und Absurditäten auf den Behörden.

Die Arbeit wird auch durch die Zeitverschiebung nicht einfacher. "Wenn wir abends die Baustelle verließen, kamen unsere Kollegen in Tschechien gerade zur Arbeit. Es fehlte eine qualitativ hochwertige Internetverbindung und viel konnte telefonisch nicht geklärt werden. Deshalb habe ich die Korrespondenz nur abends erledigt und gehofft, dass ich beim Schlafen Antworten auf meine E-Mails erhalte, welche ich vor dem Einschlafen abgesandt hatte."

Sie haben die Legende von den goldenen Händen bestätigt

Dies waren jedoch Umstände, welche nichts an der Tatsache änderten, dass das Team schnell vorankam. "Wir haben sogar die Montage der Technologie überholt, am Ende haben wir die ganze Baustelle „vor uns hergeschoben“. Wir haben auch bei Vorbereitungsmängeln Anderer Druck gemacht. Es zeigte sich, wie unsere Anerkennung auf der Baustelle immer mehr wuchs.“, fasst Karel Tonar zusammen.

Es half auch, dass es gelang, zuverlässige lokale Monteure zu finden. "Bei der Arbeit wurden gute Beziehungen aufgebaut, die Mexikaner halfen bei Übersetzungen und Verwaltung, sie verbrachten sogar ihre Freizeit mit uns."

Nach harter Arbeit auf der Baustelle unter der Woche konnte sich am Wochenende jeder an den Stränden von Acapulco am Pazifik oder an der Golfküste entspannen, die aztekischen Pyramiden besichtigen, lokale Spezialitäten probieren oder eine Tequila-Fabrik besuchen. Tausende Kilometer von zu Hause entfernt trafen unsere Kollegen sogar einen Autorennfahrer aus dem benachbarten Jihlava, Martin Prokop. "Wir haben tschechische Flaggen nach Mexiko bestellt, welche wir an drei Meter langen Elektroinstallationsrohren befestigt haben, damit sie zu sehen waren."

Was Ihnen niemand anderes von seinen Reisen mitbringt

Die B:TECH-Mitarbeiter verbrachten mit kleineren Unterbrechungen ein Dreivierteljahr in der Millionenstadt San Luis Potosí im mexikanischen Landesinneren. "Der Punkt hinter dem Projekt war für mich der Moment, als wir den letzten Versandbehälter mit dem Rest des nicht aufgebrauchten Materials aus dem Gebäude heraus transportiert haben. Damit war für uns der Ort abgeschlossen.“, schließt Karel Tonar ab.

 "Es ist eine berufliche und auch menschliche Erfahrung. Ich habe nie an meinen Mitarbeitern gezweifelt - aber hier habe ich angefangen, sie wirklich zu schätzen - ich bin stolz auf sie! Sie sind oft in der Welt ganz allein und müssen sich helfen können. Es hat uns alle ein großes Stück weitergebracht. Darüber hinaus macht man sich bewusst, wie wichtig die Unterstützung des Firmenkollektives ist. Dies sind die Souvenirs, welche einem sonst niemand mitbringt."

Karel Tonar

Karel Tonar begann vor acht Jahren bei B:TECH als Techniker der Auftragsvorbereitung – auf dieser Position arbeitete er bereits unmittelbar nach seinem Firmeneintritt aus dem postgradualem Studium. Er wechselte sehr schnell in die Rolle des Projektmanagers. Heute leitet er als Business Leader das Prozessautomatisierungsteam.

„Am ersten Tag war ich angetreten, um den Projektmanagern zur Hand zu gehen. Am nächsten Tag übernahm ich bereits in der Slowakei zwei Baustellen. Herausforderungen sind bei B:TECH an der Tagesordnung.

FAKTEN IN KÜRZE

3/2015 – 10/2017, San Luis Potosí, Mexico

Einer der größten Aufträge in der Geschichte von B:TECH. Historisch das erste Exportprojekt nach Übersee.

Beschreibung der Lieferung:

  • Komplette Lieferung des M&R-Systems und technologischem Starkstromteil
  • Projektdokumentation
  • Lieferung von Kabeln, Kabelwegen, Schaltschränken, Feldinstrumentation, Armaturen einschließlich Antrieben
  • Lieferung von Bedienstationen
  • Erstellung von SW-Ausrüstung für Steuerungssystem und HMI
  • Aktivierung der Technologie
  • Auftragsmanagement und -steuerung
  • Chefmontage - Bauleitung
  • Inbetriebnahme
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