B:TECH na konferenci FENOMÉN 4.0. | B:TECH
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Wir haben unsere Erfahrungen geteilt mit der

Einführung von Automatisierung

„Bevor wir mit der Implementierung beginnen, ist es nötig, dass wir das Schlimmste sehen, was in Ihrem Betrieb passieren kann. Eine offene und aufrichtige Kommunikation mit dem Integrator ist die Grundlage für ein erfolgreiches Projekt." sagte Igor Zahrádka über die Erfahrungen unserer Kollegen mit der Automatisierung und Robotisierung im Umfeld kleiner und mittlerer Unternehmen auf der Konferenz FENOMÉN (PHÄNOMEN) in Zlín, welche am 24. März 2022 stattfand. Zusammen mit seinem Kollegen Pavel Gülich hielt er einen Vortrag zu diesem Thema.

Pavel Gülich hielt er einen Vortrag zu diesem Thema

FENOMÉN 2022

Ziel der Konferenz, an welcher Vertreter von mehr als 40 tschechischen Unternehmen teilnahmen, war es, Informationen und Ansätze zum Prozess der digitalen Transformation auszutauschen, DNA-Flexibilität zu finden und Elemente von Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit aufzudecken. Die Konferenz fand nach zwei Jahren traditionell in den Räumen der Tomas-Bata-Universität in Zlín statt. Der erste Teil war der aktuellen Situation und der makroökonomischen Perspektive gewidmet. Hinter dem Rednerpult standen der Militärgeneral Petr Pavel, Milena Jabůrková für den Verband der PaDČR und der Chefökonom der Tschechischen Sparkasse David Navrátil. Deren Beiträge widmeten sich den Themen Leadership, digitale Transformation und dem Wohlstandsindex der Tschechischen Republik. Die Themen Bildung und Zusammenarbeit von Unternehmen mit dem öffentlichen Sektor zogen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Konferenz und auch die Abschlussdiskussion. 

Unser Beitrag, welchen die Teilnehmer auf der Business Stage und der Industry Stage hören konnten, konzentrierte sich auf die Erfahrungen bei der Einführung neuer Technologien in die Produktion im Umfeld von kleinen und mittleren Unternehmen. Die Hauptthemen der Präsentation waren:

  • worauf man bei der Wahl einer Automatisierungsstrategie achten sollte
  • was sind die häufigsten „Geburtsschmerzen“ und wie kann man sie verhindern
  • welche Informationen benötigt der Systemintegrator von Ihnen

VORSTELLUNG DER REDNER

Igor Zahrádka ist seit fast 30 Jahren im Bereich der industriellen Automatisierung tätig. Im Jahr 2004 trat er bei dem Maschinenbauunternehmen B:TECH in Havlíčkův Brod an, welches er seit 2011 leitet. B:TECH ist ein Unternehmen, welches Wert auf Teamarbeit und einen offenen Dialog legt. Igor unterstützt langfristig Aktivitäten, welche sich auf technische Weiterbildung und interne Entwicklung von Ingenieur-Know-how konzentrieren. Er stand an der Wiege des Clubs für Elektrotechnik für Kinder und Jugendliche und auch der internen Institution Automation Academy. Seine Vision ist ein langfristig nachhaltiges Unternehmen.

VORSTELLUNG DER REDNER

Bevor er zu B:TECH kam, wo er die Abteilung Robotisierung leitet, arbeitete Pavel Gülich 17 Jahre lang bei Procter & Gamble in der Leitung der Produktion und der Automatisierungseinführung. Auf der Konferenz gab er an die Zuhörer konkrete Geschichten und Erfahrungen weiter, welche er sowohl im Zusammenhang mit der Systemintegration als auch aus der Perspektive des Produktionsleiters sammeln konnte.

MAN KANN EINE WAND NICHT MIT DEM KOPF DURCHBRECHEN, ABER MAN KANN ÜBER SIE SPRINGEN

Wir sprachen über Investitionsstrategien, welchen wir auf dem Markt begegnen. Zwischen dem Szenario einer idealen Welt der schrittweisen Investitionen, welche auf Verfügbarkeit von Arbeitskräften und Arbeitskosten reagieren, und Rettungs-Investitionsaktionen in Ressourcen und Know-how besteht ein himmelweiter Unterschied. Investoren, welche bisher zögerten, müssen sich nun auf größere, einmalige Investitionen sowohl in Technologien als auch in Humankapital einstellen. Es wurde auch gesagt, dass es in der Verantwortung des Managements liegt, die Vision und die Strategie für die Automatisierung festzulegen, und dass es sich klarmachen sollte, ob sie in Zukunft in der Fertigung auf autonome Betriebe, auf den Arbeitsmarkt oder auf eine Kombination beider Ansätze setzen werden. 

UNEHRLICHKEIT HAT IHREN PREIS 

Einer der Hauptgedanken des Beitrages war der Aufruf zu einer offenen und ehrlichen Kommunikation mit dem Systemintegrator. 

"Eine offene Kommunikation ist die Grundlage für den Erfolg eines jeden Projekts. Bevor wir mit der Implementierung beginnen, müssen wir das Schlimmste sehen, was in Ihrem Betrieb passieren kann. Wenn Sie uns Ihre Prozesse vorstellen, seien Sie ehrlich zu sich selbst und zu uns. In der Praxis erleben wir oft, dass der Betreiber eher seine Wünsche beschreibt - wie sein Betrieb funktionieren sollte - und nicht die Realität. Unehrlichkeit hat ihren späteren Preis." fasste Igor Zahrádka unsere Erfahrungen zusammen. 

VERGESSEN SIE AUF IHREM WEG NICHT DIE MENSCHEN

Wir sprachen auch über die Veränderung des Kontexts. Auch ein Roboter ist nämlich keine Insel für sich. Es bewährt sich nicht nur der konzeptionelle Ansatz, sondern auch die Einbindung des Teams bereits in der Produktionsphase der neuen Geräte. Wir sprachen auch über die Anpassung der KPIs und die Motivation der Mitarbeiter aus dem operativen Bereich während der Einführungsphase. 

"Die Einführung von Automatisierung und neuen Technologien in der Produktion ist eine Veränderung, welche sich auf Systemebene und auch in der Zusammensetzung des Teams, welches mit den Technologien arbeiten wird, widerspiegeln muss. Mit der Implementierung endet es nicht - vergessen Sie auf dem Weg dorthin nicht Ihre Mitarbeiter."  betonte Pavel Gülich den konzeptionellen Ansatz.

Die Fragen der Moderatoren und des Publikums richteten sich vor allem auf den Vergleich der Erfahrungen mit tschechischen und ausländischen Investoren und die Motivation der betrieblichen Mitarbeiter während der Einführungsphase. 

Hatten Sie keine Zeit, unsere Experten zu allem zu befragen, was Sie an Automatisierung und Robotik interessiert? Sprechen Sie uns an!